Bin ich paranoid oder depressiv?

3. Mai 2017 |

Ich bin seit mehr als 20 Jahren in der IT Branche unterwegs. Und beschäftige mich seit vielen Jahren mit IT Sicherheit – auch um mein Umfeld auf die Schattenseiten der IT aufmerksam zu machen.

Nun kommt es immer wieder vor, dass ich gefragt werde, ob ich denn paranoid sei – oder gar depressiv. Denn wer laufend vor Gefahren warnt muss doch hinter jeder (virtuellen) Ecke einen Angreifer sehen!
Auch beliebte Aussagen sind:
„Das ist doch nicht normal, immer auch an die Gefahren zu denken!“
oder „Man kann doch nicht alles Neue ablehnen, weil es auch Gefahren birgt!“
und auch ab und an „Du willst uns ja nur etwas anderes, Teureres verkaufen, deshalb die vielen Warnungen!“

Nun will ich klarstellen, dass ich keineswegs zu den Fortschrittsverweigerern zähle. Im Gegenteil, ich arbeite täglich mit IT, ich atme IT, ich bin IT – und zwar immer dann, wenn ich einen Vorteil in der Nutzung erkennen kann. Und dennoch – ich hinterfrage und überlege, ob eine Anwendung mir weit mehr Nutzen bringt, als Gefahren oder Nachteile sowie Kosten. Und wie man die Gefahren und Nachteile reduzieren kann.

Digitalisierung und  Industrie 4.0 sind zwei absolut spannende Themen, in denen ich große Chancen für uns als Gesellschaft und unsere Region als Wirtschaftsstandort sehe. Wenn wir offen auf diese neuen Trends zu gehen und diese schlau zu nutzen verstehen, kann es uns gelingen, Arbeitsplätze nicht zu verlieren, sondern neue, kreative, spannende Arbeitsplätze zu schaffen.

UND: Für ein Thema offen zu sein, bedeutet nicht, es naiv und fahrlässig ohne zu hinterfragen zu akzeptieren und zu übernehmen. Wie immer im Leben – es kommt auf das richtige Maß und Umsicht an!
Also, mit Umsicht und Bedacht auf in die neue Zeit, auf zur Digitalisierung, auf zur Industrie 4.0.

Ich bin dabei!

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