Digitalisierung ist für dich #075 – Backup – aber richtig!

Digitalisierung ist für dich mit Markus Reitshammer

Wir haben eine neue Folge des Podcasts Digitalisierung ist für Dich. Dieses Mal gibt es eine neue Solofolge zu einem Thema, dass für jeden wichtig ist. Es geht um das Backup, besonders darum wie man ein gutes Backuo umsetzen kann. Alles weiter gibt es in der aktuellen Folge, hör also rein!

Wir haben wieder eine neue Folge des Podcasts “Digitalisierung ist für Dich!” Dieses Mal haebn wir eine Solofolge mit dem Thema Backup – aber richtig!

Dass eine funktionierende Datensicherung eine absolute Notwendigkeit ist, wird nur mehr selten angezweifelt. Ja – ab und an haben wir dazu noch Gespräche, ob das denn schon alles sein muss, der Aufwand, allerdings hatten wir diese Gespräche in den letzten Jahren immer seltener.

Immerhin wird die Datensicherung auch gesetzlich explizit gefordert, Geschäftsführerhaftungen werden schlagend, Versicherungsbedingungen fordern ganz klar das Betreiben von Datensicherungssystemen am Stand der Technik, und vieles mehr.

Datenverlust ist ein Risiko, dem man gut begegnen kann. Ja, es kann vorkommen, dass Daten verloren gehen – sei es aufgrund technischer Gebrechen, menschlichem Versagen, oder auch Sabotage durch Hacker oder Erpresser.

Die Ausgestaltung variiert nämlich stark in Abhängigkeit von der Ausgangssituation – organisatorischer und technischer Natur.

Und doch gilt es ein paar wichtige grundlegende Überlegungen anzustellen, wenn es um die Planung und Umsetzung einer Datensicherung geht. Darüber will ich heute sprechen – mit dem Disclaimer, dass dieser Podcast hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Du bist selbst für die korrekte Planung und Umsetzung der Backupstrategie verantwortlich.

Grundregel Nummer 1:

Das Backup darf niemals von den selben Gefahren wie das Original bedroht sein.

Ein Beispiel: du ziehst dein Backup von einem Notebook auf eine externe Festplatte, welche Du dann in die Notebooktasche zu Deinem Notebook steckst. Wird nun deine Notebooktasche gestohlen, sind sowohl Dein Notebook (das Original) als auch die externe Festplatte (das Backup) weg. Du stehst ohne Daten da.

Freilich war das nur ein einfaches Beispiel, ein allseits gut nachvollziehbares. Du darfst Deine Situation individuell durchdenken.
So ist eine Sicherungs NAS, die im Netzwerk permanent betrieben wird, ebenso von den selben Gefahren wie das Original betroffen. Brand, Wasser, Diebstahl und vor Allem: Krypto Trojaner!

Grundregel Nummer 2

Deine Datensicherung auf dem aktuellsten Stand halten.

Viel zu häufig kommt es vor, dass eine einmal erstellte Datensicherung nicht oder zu selten erneuert wird. Musst du dann auf Deine Datensicherung zurückgreifen, wird dir schmerzhaft bewusst, dass viele Wochen deiner Arbeit verloren sind.
Werde Dir zuerst bewusst, welchen Zeitraum an Datenverlust Du verschmerzen kannst! Im Privaten mag eine Woche vertretbar sein – in manchen Betrieben ist der Verlust weniger Stunden existenzbedrohend.

Grundregel Nummer 3

Verteile Deine Backups auf mehrere Datenträger/Medien

Bitte achte darauf, dass du deine Daten auf 3 mindestens unterschiedlichen Medien/Wechselmedien gespeichert werden. Diese werden anhand einer Rotation immer wieder durchgetauscht. Möchtest du noch mehr Sicherheit, so erhöhe die Anzahl der Wechselmedien. Dabei berücksichtige Grundregel Nummer 1 auch in der Wechselabfolge. Nutzt Du nur 2 Wechselmedien und sind diese zum Zeitpunkt des Tauschs am selben Ort wie das Original, ist Regel Nummer 1 – Original und Backup niemals den selben Gefahren aussetzen – gebrochen.

Grundregel Nummer 4

Du nutzt Online-Backup

Hervorragende Idee, dabei ersparst du dir die mühsame Handhabung von Wechselmedien und die Notwendigkeit diese sicher zu verstauen. Bitte achte jedoch darauf einen Online Backup Anbieter zu wählen welcher eine Versionierung Deiner Datensicherungen sicherstellt. Berücksichtige bitte die für das Erstellen Deiner laufenden Datensicherungen benötigte Uploadbandbreite. Und – ein Aspekt der viel zu oft unberücksichtigt bleibt ist das Vorgehen im Falle eines Disaster Recovery. Wenn Du also Dein gesamtes Backup rasch wiederherstellen musst, kann die Downloadbandbreite zu einer echten Nervensache werden!

Grundregel Nummer 5

Erst eine erfolgreich wiederhergestellte Datensicherung ist eine erfolgreiche Datensicherung.

Du weißt bestimmt, Backups brauchen Zuwendung – von der Planung, über die Umsetzung bis zur laufenden Bedienung und Überprüfung. Ja, da gibt es viele ausgezeichnete Tools und natürlich auch Monitoringlösungen – und doch gibt es noch genug Haken, an denen es scheitern kann. Daher ist – wie bei vielen Notfalleinrichtungen – ein Probealarm nötig. Diesen regelmäßig durchzuführen ist recht aufwändig, aber auch sehr hilfreich. Also fass Dir ein Herz und führe regelmäßige Restore Tests aus. Oder lass Sie ausführen, von Deinem IT Systemhaus!

Bitte verstehe, dass ich hier in diesem Rahmen keine Blaupause für Deine Backuplösung geben kann – viel zu variantenreich sind die Ausgangssituationen und Anforderungen.

Doch mit diesen 5 Regeln, wenn Du diese wirklich bis ins Detail beherzigst, kannst Du zu einem für Dich passenden Backupkonzept kommen.

Und – wenn Du denkst, das will ich aber nicht selbst machen, dann sprich doch mit Deinem IT Systemhaus darüber. Hör Dir an was die dazu zu sagen haben – jetzt weißt Du ja auch, welche Grundsätze Du beachten darfst.
Wenn Du einen unserer Experten buchen willst – unsere Kontaktdaten findest Du unter www.re-systems.com

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