Markus-Reitshammer-portrait

Digitalisierung ist fĂŒr dich – Podcast

Markus Reitshammer’s “Digitalisierung ist fĂŒr Dich” Podcast ist der Podcast fĂŒr Unternehmer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Entscheider und alle Menschen, die sich mit der Digitalisierung im beruflichen Umfeld auseinandersetzen. Ideen, wie Du die Digitalisierung fĂŒr Dich, Dein Unternehmen, Deine Mitarbeiter und Deine Kunden zum Positiven einsetzen kannst. Spannende Interviews mit Unternehmern und SelbstĂ€ndigen zum Thema Digitalisierung. Gedanken und DenkanstĂ¶ĂŸe zur Digitalisierung und zum konstruktiven Einsatz von IT im Unternehmen. Markus Reitshammer ist seit ĂŒber 20 Jahren IT-Unternehmer – sein IT-Systemhaus Re – Systems hat er 1998 gegrĂŒndet. Mit Re – Systems IT Systemhaus, Re – Systems ITaaS, PCprivat und inn.cloud versorgen er und sein Team Unternehmen und SelbstĂ€ndige mit proaktiven IT Lösungen und digitalisieren die Wirtschaft seit den 90er Jahren. Inspiriert von Dirk Kreuter, Christian Bischoff, Christoph KĂŒhnapfel, Katja Holzhey, Tobi Beck und vielen, vielen mehr will er wissen: „Was ist Digitalisierung fĂŒr Dich?“

#372 – Der Mensch im Zentrum der Cybersicherheit – Alexander Steiner im GesprĂ€ch (Teil 1)

#000 Digitalisierung ist fĂŒr dich mit Markus Reitshammer

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In dieser Folge begrĂŒĂŸt Markus Reitshammer einen Gast, dessen Expertise an der Schnittstelle zwischen klassischer Sicherheit und moderner IT liegt: Alexander Steiner. Als ehemaliger Polizist bringt er eine einzigartige Perspektive auf die Cybersicherheit mit. Erfahre, warum Technik allein nicht ausreicht, wie Angreifer psychologische Tricks nutzen und warum die Ausbildung der Mitarbeitenden die wichtigste Verteidigungslinie eines jeden Unternehmens ist.

Themen dieser Folge:

👼 Vom Polizeidienst zur Cybersicherheit: Alexander Steiners Weg von der Exekutive hin zur spezialisierten Ausbildung von Mitarbeitenden im Bereich Informationssicherheit.
🧠 Die Psychologie des Angriffs: Warum Hacker nicht nur Software, sondern vor allem Menschen „hacken“ – und welche Mechanismen hinter Social Engineering stecken.
💬 Deeskalation und Kommunikation: Was Unternehmen von der Polizeiausbildung lernen können, um in Stresssituationen (ob am Telefon oder per Mail) sachlich und sicher zu agieren.
📞 Herausforderung Kundenservice: Einblicke in den harten Alltag von Hotline-Mitarbeitenden – und Strategien, um bei verbalen Angriffen die Ruhe zu bewahren.
📧 Die TĂŒcken digitaler Nachrichten: Warum E-Mails so viel Interpretationsspielraum lassen – und wie man Eskalationen durch fehlende Mimik und Gestik vermeidet.
đŸ›Ąïž Sachlichkeit als Schutzschild: Warum professionelle Kommunikation dort endet, wo die Emotionen das Kommando ĂŒbernehmen – und wie man das verhindert.

Alexander Steiner ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Eigenschutz.at, einem Spezialisten fĂŒr Deeskalations- und Sicherheitsschulungen in ganz Österreich. Mit ĂŒber 30 Jahren Erfahrung in der Polizeiausbildung brachte er 2020 sein Know-how in die freie Wirtschaft ein – und unterstĂŒtzt seitdem Unternehmen dabei, Konflikte professionell zu managen und Sicherheit nachhaltig zu stĂ€rken.

https://www.eigenschutz.at/

https://www.linkedin.com/in/alexander-steiner-509082253/

https://www.linkedin.com/company/eigenschutz-at/posts/?feedView=all

#370 – Der Finance-Feuerwehr auf der Spur – Interim Management & Digitalisierung mit Manuela Gailer (Teil 1)

#000 Digitalisierung ist fĂŒr dich mit Markus Reitshammer

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In dieser Folge begrĂŒĂŸt Markus Reitshammer eine Expertin fĂŒr eine in Österreich noch immer fast „exotische“ Profession: Manuela Gailer, Interim CFO. Erfahre, wie sie als „Finanz-Feuerwehr“ Unternehmen in Krisen- oder Umbruchsphasen stabilisiert, warum sie manchmal innerhalb von 24 Stunden im Flieger nach Frankfurt sitzt und welche Rolle die Digitalisierung im modernen Finanzwesen spielt.

Themen dieser Folge:

đŸ’Œ Was ist eigentlich ein Interim CFO? Warum Manuela Gailer gerufen wird, wenn Finanzleiter ausfallen (Burnout, Umstrukturierung) und sofortiger Expertenrat gefragt ist.
🚑 Einsatz mit „Blaulicht“: Einblicke in den rasanten Alltag einer Interim-Managerin, die oft ohne lange Einschulung direkt in komplexe Projekte startet.
đŸ‘ïž Der Blick von außen: Warum die Distanz zum Unternehmen ein Vorteil ist, um unvoreingenommene Entscheidungen zu treffen und Prozesse objektiv zu bewerten.
đŸ’» Digitalisierung vs. ProzessqualitĂ€t: Warum es keinen Sinn ergibt, einen schlechten analogen Prozess einfach 1:1 zu digitalisieren.
⚙ Automatisierung als Ziel: Wo Digitalisierung wirklich anfĂ€ngt und wie sie zur Effizienzsteigerung in der Finanzabteilung beitragen kann.
⚖ Standardisierung vs. Individualisierung: Der schwierige Spagat zwischen effizienten Standardprozessen und der notwendigen IndividualitĂ€t eines Unternehmens.

 

Manuela Gailer

Interim CFO | Finance Transformation | StabilitÀt in Bewegung

 

Manuela Gailer ĂŒbernimmt als Interim CFO Verantwortung, wenn Finanzstrukturen unter Wachstumsdruck geraten oder neu ausgerichtet werden mĂŒssen. Sie schafft Transparenz in komplexen Zahlenwerken, stabilisiert operative Prozesse und implementiert skalierbare Reporting- und Konsolidierungsstrukturen in internationalen Multi-Entity-Umfeldern.

Ihr Fokus liegt nicht auf reiner Analyse, sondern auf konsequenter Umsetzung: AbschlĂŒsse werden prĂŒfungssicher, LiquiditĂ€t planbar und Governance belastbar.

Dabei gilt fĂŒr sie: Struktur ohne Menschen funktioniert nicht. VerĂ€nderung gelingt nur, wenn Teams Klarheit erhalten, Vertrauen aufbauen und aktiv mitgenommen werden. Finanzielle StabilitĂ€t und menschliche FĂŒhrung gehören fĂŒr sie untrennbar zusammen.

 

https://www.manuelagailer.at/

https://www.linkedin.com/in/manuela-gailer-2b07a0b4/

#369 – Optische Computer, Energieeffizienz und die Zukunft der KI-Hardware (Teil 2)

#000 Digitalisierung ist fĂŒr dich mit Markus Reitshammer

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Im zweiten Teil des spannenden Interviews mit Michael Förtsch tauchen Markus Reitshammer und sein Gast tiefer in die praktischen Auswirkungen der optischen Computertechnologie ein. Michael Förtsch erklĂ€rt, warum seine Innovation nicht nur ein technisches Wunderwerk ist, sondern auch eine Notwendigkeit, um die grĂ¶ĂŸten HĂŒrden der KI-Entwicklung zu ĂŒberwinden: Rechenleistung und Energieverbrauch.

Das GesprĂ€ch beleuchtet, wie die optische Technologie zur digitalen SouverĂ€nitĂ€t Europas beitragen kann und welche PlĂ€ne es fĂŒr die nĂ€chste Generation (Gen 2 Plus) gibt, die die Technologie direkt aus dem Rechenzentrum zu den Anwender:innen bringt.

Themen dieser Folge:

📈 Vom Rechenzentrum zum Endkunden: Der Ausblick auf die Gen 2 Plus – wie die optische Rechenleistung in etwa einem Jahr auch fĂŒr KMUs und Einzelanwender:innen zugĂ€nglich werden soll.
⚡ Der Flaschenhals: Warum die verfĂŒgbare Rechenleistung der grĂ¶ĂŸte Engpass fĂŒr die derzeitige KI-Revolution ist – und wie die optische Verarbeitung diese EinschrĂ€nkung beseitigt.
đŸŒ± Energie-Gamechanger: Der wichtigste Vorteil des optischen Chips: Eine 100-fach geringere Energieaufnahme im Vergleich zu herkömmlichen Systemen – eine essenzielle Lösung fĂŒr die Skalierbarkeit von KI.
đŸ’„ Hardware-Hype: Förtsch bestĂ€tigt, dass der KI-Hype real ist, aber nicht mit einer Dotcom-Blase vergleichbar, da die Technologie funktioniert. Der eigentliche Kampf findet auf der Ebene der Hardware-Infrastruktur statt.
🔬 Abgrenzung: Optische Computer (Photonik) sind keine Quantencomputer. Sie basieren auf einem anderen Prinzip, sind aber bereits heute kommerziell verfĂŒgbar.
⚙ Digitale SouverĂ€nitĂ€t: Der Appell zur europĂ€ischen Wertschöpfungskette – von der Entwicklung bis zur Fertigung – um die AbhĂ€ngigkeit von internationalen Tech-Giganten zu verringern.

Dr. Michael Förtsch ist GrĂŒnder und CEO von Q.ANT, einem Deep-Tech Unternehmen, das photonische Prozessoren fĂŒr Next-Generation-Computing entwickelt. Er studierte Mathematik und Physik und promovierte am Max-Planck-Institut fĂŒr die Physik des Lichts in Erlangen, wo er fĂŒr seine Leistungen auf dem Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet wurde. Einem Forschungsaufenthalt am National Institute for Standards and Technology im kanadischen Boulder folgten die Positionen als Strategieberater und persönlicher Referent des CTO bei der TRUMPF Gruppe in Stuttgart. Aus dieser Position heraus grĂŒndete er im Jahr 2018 die Firma Q.ANT.

Q.ANT gilt heute als weltweit fĂŒhrendes Unternehmen fĂŒr photonische Prozessorlösungen fĂŒr nachhaltige KI und HPC. WĂ€hrend digitale Rechenarchitekturen an ihre physikalischen Grenzen stoßen, eröffnet das photonische Computing einen neuen Weg zu massiven Leistungssteigerungen und Energieeinsparungen fĂŒr das nĂ€chste Level des Hochleistungs-Computings. Die photonischen Prozessoren von Q.ANT sind bereits in der zweiten Generation in Hochleistungs-Rechenzentren im Einsatz.

 

https://qant.com/

https://www.linkedin.com/in/michaelfoertsch/

https://www.linkedin.com/company/qant

#368 – Optische Computer, KI-Hardware und das Ende der Rechen-Grenzen (Teil 1)

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In dieser hochspannenden Interviewfolge begrĂŒĂŸt Markus Reitshammer den Innovator Michael Förtsch, der mit seinem Team einen wahren Sprung in der Computertechnologie vollzogen hat. Markus erzĂ€hlt eingangs, wie er Michael Förtsch auf einer Veranstaltung von Hermann Hauser in Innsbruck traf – und sofort fasziniert war von einer Technologie, die er selbst vor 30 Jahren schon fĂŒr Science-Fiction hielt: den optischen Prozessor.

Michael Förtsch und sein Team haben das geschafft, was lange als unlösbar galt. Sie haben das “Aber” hinter der Idee des optischen Computers gelöst und damit einen Weg gefunden, die fundamentalen Grenzen der herkömmlichen Chip-Technologie zu ĂŒberwinden.

Themen dieser Folge:

💡 Licht statt Strom: Die revolutionĂ€re Innovation – ein Co-Prozessor, der im Kern nicht mehr digital mit Strom, sondern analog mit Licht (Photonik) rechnet.
🎯 Das gelöste “Aber”: Warum optische Rechner lange Zeit an der mangelnden PrĂ€zision der Analogrechnung scheiterten – und wie Michael Förtschs Team dieses grundlegende Problem gelöst hat.
🎁 KI-Entwickler sind begeistert: Die neue Hardware (“Gen 2”) wird von Entwickler:innen als “Geschenk” empfunden, da sie Algorithmen nun frei und ohne die BeschrĂ€nkungen der digitalen Recheneinheit implementieren können.
🚀 Gegen den Mainstream: Michael Förtsch spricht ĂŒber den Mut, gegen den Trend der gesamten Industrie zu wetten und den Weg der optischen, analogen Verarbeitung zu gehen.
🔼 Fokus und Ausblick: Aktuelle Konzentration liegt auf dem “Product Ready”-Machen der Gen 2 fĂŒr Rechenzentren, doch die PlĂ€ne fĂŒr die “Gen 2 Plus” sind bereits in Arbeit.

Dr. Michael Förtsch ist GrĂŒnder und CEO von Q.ANT, einem Deep-Tech Unternehmen, das photonische Prozessoren fĂŒr Next-Generation-Computing entwickelt. Er studierte Mathematik und Physik und promovierte am Max-Planck-Institut fĂŒr die Physik des Lichts in Erlangen, wo er fĂŒr seine Leistungen auf dem Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet wurde. Einem Forschungsaufenthalt am National Institute for Standards and Technology im kanadischen Boulder folgten die Positionen als Strategieberater und persönlicher Referent des CTO bei der TRUMPF Gruppe in Stuttgart. Aus dieser Position heraus grĂŒndete er im Jahr 2018 die Firma Q.ANT.

Q.ANT gilt heute als weltweit fĂŒhrendes Unternehmen fĂŒr photonische Prozessorlösungen fĂŒr nachhaltige KI und HPC. WĂ€hrend digitale Rechenarchitekturen an ihre physikalischen Grenzen stoßen, eröffnet das photonische Computing einen neuen Weg zu massiven Leistungssteigerungen und Energieeinsparungen fĂŒr das nĂ€chste Level des Hochleistungs-Computings. Die photonischen Prozessoren von Q.ANT sind bereits in der zweiten Generation in Hochleistungs-Rechenzentren im Einsatz.

 

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#367 – KI-Innovation ‘Made in Austria’ – Bootstrapping, Visionen und die Zukunft der Arbeit (Teil 3)

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Im großen Finale der Interviewreihe mit Roland Fleischhacker, dem GrĂŒnder von Deepsearch, werfen Markus Reitshammer und sein Gast einen Blick hinter die Kulissen eines europĂ€ischen Tech-Pioniers. Erfahre, wie man ohne Investoren-Millionen eine Weltklasse-KI aufbaut, warum Europa im KI-Wettlauf eigene StĂ€rken ausspielen muss und wie die Arbeitswelt der Zukunft wirklich aussieht.

Themen dieser Folge:

🚀 Der Weg des GrĂŒnders: Warum Roland Fleischhacker nach seiner SAP-Karriere den harten Weg des „Bootstrappings“ wĂ€hlte und Deepsearch ĂŒber Jahre ohne externes Risikokapital aufbaute.

đŸ”ïž Wettbewerb der Giganten: Wie sich ein österreichisches Unternehmen gegen die Übermacht aus dem Silicon Valley behauptet – und warum Spezialisierung der SchlĂŒssel zum Erfolg ist.

đŸ›Ąïž KI-SouverĂ€nitĂ€t fĂŒr Europa: Ein PlĂ€doyer fĂŒr technologische UnabhĂ€ngigkeit und warum es wichtig ist, dass kritische KI-Infrastruktur auch in Europa entwickelt und betrieben wird.

💡 Deepassist im Einsatz: Ein Einblick in das Kernprodukt „Deepassist“ und wie es konkret dabei hilft, komplexe Textinformationen in Unternehmen automatisiert zu verarbeiten.

🩾 Angst vor dem Arbeitsplatzverlust? Warum KI den Menschen nicht ersetzt, sondern zum „Super-Mitarbeiter“ macht, der sich wieder auf kreative und wertstiftende Aufgaben konzentrieren kann.

🔼 Persönliche Vision: Was Roland Fleischhacker antreibt, auch nach 15 Jahren Forschung weiterhin die Grenzen des maschinellen SprachverstĂ€ndnisses zu verschieben.

Roland Fleischhacker ist Co-Founder und CEO der Deepsearch GmbH. Er ist seit ĂŒber 35 Jahren in der IT-Branche tĂ€tig. 1988 grĂŒndete er bereits den ersten österreichischen SAP-Partner und fusionierte das Unternehmen schließlich mit dem IT-Beratungsunternehmen Plaut. Vor Kurzem wurde Roland an die UniversitĂ€t fĂŒr Weiterbildung Krems (UWK) eingeladen, um im Rahmen des Generative AI Certificate Program zu unterrichten.

Bei deepsearch konzentriert er sich mit seinem Team darauf, mithilfe von deepassist, der eigens entwickelten neurosymbolischen KI, Kundenserviceprozesse zu automatisieren. Die KI verfĂŒgt nicht nur ĂŒber ein Weltmodell, sondern ist auch bereits fĂŒr die Branchen Energieversorgung, Versicherungen, Wohnungswirtschaft, ITSM, ÖPNV sowie Banken und Finanzdienstleister vortrainiert. deepassist unterstĂŒtzt und automatisiert den Kundenservice bei ĂŒber 25 Kunden im DACH-Raum in verschiedenen KanĂ€len.

‱ Customer Service Automation mit deepassist – sicher & vortrainiert
‱ LinkedIn Deepsearch: https://www.linkedin.com/company/deepsearch-gmbh/
‱ LinkedIn Roland Fleischhacker: https://www.linkedin.com/in/roland-fleischhacker-b2a68a/

#366 – PrĂ€zision statt Wahrscheinlichkeit – Wie KI-Wissensgraphen Unternehmen absichern (Teil 2)

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Im zweiten Teil des GesprĂ€chs mit Roland Fleischhacker, dem GrĂŒnder von Deepsearch, tauchen Markus Reitshammer und sein Gast tief in die Praxis der semantischen KI ein. Erfahre, warum ein niedriger Promillebereich bei der Fehlerquote entscheidend ist und wie die Kombination aus Wissensgraphen und Large Language Models (LLMs) die perfekte Symbiose aus KreativitĂ€t und Faktenreue schafft.

Themen dieser Folge:

🔬 QualitĂ€tssicherung in der KI: Warum Deepsearch einen enormen Aufwand betreibt, um Wissensfehler im niedrigen Promillebereich zu halten und eine verlĂ€ssliche „Ground Truth“ zu garantieren.

🌉 Die BrĂŒcke zu LLMs: Wie man die Sprachgewandtheit von Systemen wie ChatGPT nutzt, ohne deren Hang zu Halluzinationen zu ĂŒbernehmen.

🎭 Der Puppenspieler-Ansatz: Warum Deepsearch als „Gehirn“ fungiert, das dem Sprachmodell (der Puppe) genau vorgibt, was es sagen darf – und was nicht.

đŸ›Ąïž Schutz vor Prompt Injections: Warum semantische Systeme immun gegen Manipulationsversuche sind, die herkömmliche Chatbots oft aus der Fassung bringen.

⚡ Effizienz im Kundenservice: Wie KI tausende E-Mails pro Stunde liest, versteht und die passenden Antworten fĂŒr Sachbearbeiter vorbereitet – inklusive automatischer Extraktion von Kundendaten.

đŸ€ Mensch-Maschine-Kollaboration: Warum die KI nicht den Menschen ersetzt, sondern ihn von mĂŒhsamer Routine befreit, damit mehr Zeit fĂŒr die Lösung komplexer Probleme bleibt.

Roland Fleischhacker ist Co-Founder und CEO der Deepsearch GmbH. Er ist seit ĂŒber 35 Jahren in der IT-Branche tĂ€tig. 1988 grĂŒndete er bereits den ersten österreichischen SAP-Partner und fusionierte das Unternehmen schließlich mit dem IT-Beratungsunternehmen Plaut. Vor Kurzem wurde Roland an die UniversitĂ€t fĂŒr Weiterbildung Krems (UWK) eingeladen, um im Rahmen des Generative AI Certificate Program zu unterrichten.

Bei deepsearch konzentriert er sich mit seinem Team darauf, mithilfe von deepassist, der eigens entwickelten neurosymbolischen KI, Kundenserviceprozesse zu automatisieren. Die KI verfĂŒgt nicht nur ĂŒber ein Weltmodell, sondern ist auch bereits fĂŒr die Branchen Energieversorgung, Versicherungen, Wohnungswirtschaft, ITSM, ÖPNV sowie Banken und Finanzdienstleister vortrainiert. deepassist unterstĂŒtzt und automatisiert den Kundenservice bei ĂŒber 25 Kunden im DACH-Raum in verschiedenen KanĂ€len.

‱ Customer Service Automation mit deepassist – sicher & vortrainiert
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‱ LinkedIn Roland Fleischhacker: https://www.linkedin.com/in/roland-fleischhacker-b2a68a/

#365 – KI, die versteht statt rĂ€t – Wie Deepsearch Sprache wirklich begreifbar macht (Teil 1)

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In dieser spannenden Episode spricht Markus Reitshammer mit Roland Fleischhacker, dem GrĂŒnder von Deepsearch. Roland gibt tiefe Einblicke in eine Technologie, die bereits seit ĂŒber 15 Jahren am Markt ist und einen völlig anderen Weg geht als die heute bekannten Large Language Models (LLMs). Erfahre, wie KI nicht nur Muster erkennt, sondern echte KausalitĂ€ten versteht und warum das fĂŒr Unternehmen einen entscheidenden Sicherheitsvorteil bietet.

Themen dieser Folge:

🧠 15 Jahre KI-Pionierarbeit: Warum Deepsearch bereits 2010 startete und die ersten sieben Jahre rein in Forschung und Entwicklung investierte, um Umgangssprache wirklich zu verstehen.

💩 Der Geysir in der Wiener Straße: Ein faszinierender Praxis-Case: Wie das System der Stadt Wien (Wiener Wohnen) half, komplexe Notrufe in Dialekt sofort korrekt als „defekten Unterflurhydranten“ zu identifizieren.

🔍 NLU statt LLM: Was der entscheidende technologische Unterschied zwischen Natural Language Understanding (NLU) und den heute gehypten Large Language Models ist.

⚖ KausalitĂ€t vs. Korrelation: Warum neuronale Netze oft nur Wahrscheinlichkeiten berechnen und warum Deepsearch stattdessen auf eine semantische Analyse setzt, die weiß, worĂŒber sie nachdenkt.

🔍 Transparenz als USP: Warum die Entscheidungen dieser KI fĂŒr den Menschen nachvollziehbar bleiben – im Gegensatz zur „Black Box“ vieler moderner KI-Systeme.

🌍 Vom Wissensgraphen zur Ground Truth: Wie Deepsearch ein Weltmodell nutzt, um Fakten von bloßen Wortwahrscheinlichkeiten zu trennen und so Halluzinationen vermeidet.

Roland Fleischhacker ist Co-Founder und CEO der Deepsearch GmbH. Er ist seit ĂŒber 35 Jahren in der IT-Branche tĂ€tig. 1988 grĂŒndete er bereits den ersten österreichischen SAP-Partner und fusionierte das Unternehmen schließlich mit dem IT-Beratungsunternehmen Plaut. Vor Kurzem wurde Roland an die UniversitĂ€t fĂŒr Weiterbildung Krems (UWK) eingeladen, um im Rahmen des Generative AI Certificate Program zu unterrichten.

Bei deepsearch konzentriert er sich mit seinem Team darauf, mithilfe von deepassist, der eigens entwickelten neurosymbolischen KI, Kundenserviceprozesse zu automatisieren. Die KI verfĂŒgt nicht nur ĂŒber ein Weltmodell, sondern ist auch bereits fĂŒr die Branchen Energieversorgung, Versicherungen, Wohnungswirtschaft, ITSM, ÖPNV sowie Banken und Finanzdienstleister vortrainiert. deepassist unterstĂŒtzt und automatisiert den Kundenservice bei ĂŒber 25 Kunden im DACH-Raum in verschiedenen KanĂ€len.

‱ Customer Service Automation mit deepassist – sicher & vortrainiert
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‱ LinkedIn Roland Fleischhacker: https://www.linkedin.com/in/roland-fleischhacker-b2a68a/

#364 – Innovation mit Herz und Verstand: Warum digitale Chemie die Menschheit voranbringt – Jan Gerit Brandenburg (Teil 2)

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Im zweiten Teil des GesprÀchs vertiefen Markus Reitshammer und Jan Gerit Brandenburg die strategische Bedeutung der digitalen Transformation. Es geht nicht nur um Bits und Bytes, sondern um die Frage, wie ein Weltkonzern wie Merck langfristig wettbewerbsfÀhig bleibt und gleichzeitig einen echten gesellschaftlichen Mehrwert schafft.

Jan Gerit Brandenburg gibt Einblicke in die Philosophie hinter seiner Arbeit und erklĂ€rt, warum der Mut zu langfristigen Investitionen in Technologie der einzige Weg ist, um globale Herausforderungen – von der Biotechnologie bis zur modernen Elektronik – zu meistern.

Themen dieser Folge:

📅 Langzeitstrategie vs. Kurzfristdruck: Warum Investitionen in KI und Digitalisierung heute ĂŒber das Überleben in zehn Jahren entscheiden.

🧭 Innovation als Nordstern: Wie Merck mit kurzfristigen globalen Herausforderungen wie neuen Zöllen und MarktverĂ€nderungen umgeht, ohne das langfristige Ziel aus den Augen zu verlieren.

💡 Purpose in der Chemie: Die Bedeutung des Merck-Slogans „Sparking Discovery, Elevating Humanity“ und warum Technik kein Selbstzweck ist.

đŸ‘„ Der Faktor Mensch: Jan Gerit Brandenburg ĂŒber seine persönliche Motivation und die Freude daran, Teil einer weltweiten Lösungsgemeinschaft zu sein.

🌍 Zukunft der Elektronik und Biotech: Warum die digitale Chemie ein entscheidender Hebel fĂŒr Fortschritte in fast allen Lebensbereichen ist.

đŸ—Łïž Ehrliche Kommunikation: Warum Begeisterung fĂŒr das Thema die beste Basis fĂŒr eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung ist.

Dr. Jan Gerit Brandenburg ist Director (Digital Chemistry) bei Merck, einem fĂŒhrenden globalen Wissenschafts- und Technologie Unternehmen. Er treibt KI-gestĂŒtzte Forschung und Entwicklung voran, indem er digitale Chemie, Machine Learning, Experimental Planning und Laborautomation kombiniert, um QualitĂ€t, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit wissenschaftlicher Entscheidungsprozesse messbar zu verbessern. Dabei versteht er KI als Entscheidungshilfe – mit Fokus auf Interpretierbarkeit, Validierung und Vertrauen bei Anwendern in den Projektteams sowie auf den Übergang von isolierten Pilotprojekten zu einer integrierten, wiederverwendbaren Enterprise-FĂ€higkeit.

Er promovierte in theoretischer Chemie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-UniversitÀt in Bonn und publizierte breit zu quantenchemischen und Machine-Learning-Methoden sowie deren Anwendung in Wirkstoffforschung und Materialinnovation. ZusÀtzlich zu seiner Rolle im Unternehmen ist er Co-Founder und CEO von Quastify, Mitglied des Council Boards von Digital Discovery und bringt sich als Board Member von Prophet in die strategische Weiterentwicklung von Pharma-Startups ein.

‱ www.merckgroup.com/de
‱ GitHub (BayBE): https://github.com/emdgroup/baybe
‱ Paper (Digital Discovery, Open Access): https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2025/dd/d5dd00050e

#363 – Digitale Chemie: Wie Simulationen und KI das Labor revolutionieren – Jan Gerit Brandenburg (Teil 1)

#000 Digitalisierung ist fĂŒr dich mit Markus Reitshammer

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In dieser Folge begrĂŒĂŸt Markus Reitshammer einen Experten an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Digitalisierung: Jan Gerit Brandenburg. Er leitet die Abteilung fĂŒr digitale Chemie bei Merck, einem Unternehmen mit einer beeindruckenden 350-jĂ€hrigen Geschichte.

Das GesprĂ€ch gibt einen tiefen Einblick in ein Feld, das die Art und Weise, wie wir Medikamente entwickeln und Hochleistungsmaterialien entdecken, grundlegend verĂ€ndert. Weg vom reinen „Trial and Error“ im Labor, hin zu prĂ€zisen Vorhersagen am Computer.

Themen dieser Folge:

đŸ§Ș Was ist digitale Chemie? Jan Gerit Brandenburg erklĂ€rt, wie chemische Prozesse auf atomarer Ebene am Computer simuliert werden und warum dies weit ĂŒber einfache Datenbanken hinausgeht.

🔍 Effizienz durch Simulation: Warum es klĂŒger ist, 10.000 MolekĂŒle digital zu testen, um die 10 besten fĂŒr das Labor auszuwĂ€hlen, anstatt blind zu experimentieren.

⚡ KI als Beschleuniger: Wie kĂŒnstliche Intelligenz und Machine Learning genutzt werden, um hochkomplexe quantenchemische Berechnungen um das Millionenfache zu beschleunigen.

⚖ Tradition trifft Hightech: Wie ein 350 Jahre altes Traditionsunternehmen wie Merck den Spagat zwischen bewĂ€hrter Forschung und digitaler Transformation meistert.

📂 Datenkultur als Fundament: Warum das „AufrĂ€umen“ alter DatenbestĂ€nde und der Aufbau einer modernen Datenkultur entscheidend sind, um in Zukunft schnell genug auf neue Probleme reagieren zu können.

🔓 Keine Blackbox: Warum Jan Gerit Brandenburg Software nicht â€žĂŒber den Zaun wirft“, sondern auf Transparenz und die Mitnahme der Fachkolleg:innen setzt.

Dr. Jan Gerit Brandenburg ist Director (Digital Chemistry) bei Merck, einem fĂŒhrenden globalen Wissenschafts- und Technologie Unternehmen. Er treibt KI-gestĂŒtzte Forschung und Entwicklung voran, indem er digitale Chemie, Machine Learning, Experimental Planning und Laborautomation kombiniert, um QualitĂ€t, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit wissenschaftlicher Entscheidungsprozesse messbar zu verbessern. Dabei versteht er KI als Entscheidungshilfe – mit Fokus auf Interpretierbarkeit, Validierung und Vertrauen bei Anwendern in den Projektteams sowie auf den Übergang von isolierten Pilotprojekten zu einer integrierten, wiederverwendbaren Enterprise-FĂ€higkeit.

Er promovierte in theoretischer Chemie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-UniversitÀt in Bonn und publizierte breit zu quantenchemischen und Machine-Learning-Methoden sowie deren Anwendung in Wirkstoffforschung und Materialinnovation. ZusÀtzlich zu seiner Rolle im Unternehmen ist er Co-Founder und CEO von Quastify, Mitglied des Council Boards von Digital Discovery und bringt sich als Board Member von Prophet in die strategische Weiterentwicklung von Pharma-Startups ein.

‱ www.merckgroup.com/de
‱ GitHub (BayBE): https://github.com/emdgroup/baybe
‱ Paper (Digital Discovery, Open Access): https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2025/dd/d5dd00050e